Coronazeit – lies mal wieder!

Die meisten von uns verbringen jetzt mehr Zeit zuhause. Kinos und Theater haben geschlossen, Konzerte sind abgesagt und Treffen mit Freunden müssen ebenfalls ausfallen. Man kann unzählige Filme und Serien streamen, per Messenger oder Videotelefonie mit Verwandten und Freunden kommunizieren. Aber jetzt ist auch Gelegenheit für „altmodische“ Beschäftigungen, wie Brettspiele mit der Familie. Warum nicht mal wieder einen Brief schreiben? Ganz stark im Kommen sind auch wieder Bücher.

Auf den verschiedenen Endgeräten können Bücher downgeloaded werden. Die Gemeindebücherei hat zwar momentan geschlossen, aber die e-Bookausleihe ist 24/7 geöffnet. Jede/r Leser*in mit einem gültigen Leseausweis kann über die Website Erwachsenen- und Kinderbücher sowie Hörbücher (!) herunterladen.

Es gibt einen großen Onlinehändler, der den vielen kleinen Buchhändlern die Geschäftsgrundlage fortnimmt. Wer die Vielfalt des Einzelhandels vor Ort erhalten möchte, sollte sich an die Prämisse „buy local“ halten. Die kleinen Geschäfte brauchen jetzt mehr Unterstützung denn je. Buchhandlungen dürfen nicht mehr öffnen, die meisten bieten aber einen Versand an. Einfach auf der Website des Lieblingsbuchladens schauen, eine E-Mail schreiben oder anrufen.

Wer nicht nach einem bestimmten Buch sucht, sondern sich überraschen lassen möchte, kann eine Fahrradtour zu einer der Bücherzellen in der Umgebung machen:

  • Lange Straße/ Ecke Burgstraße, Bülstedt
  • Haus am Dreyerskamp, Dr.-Sasse-Str. 14, Lilienthal
  • Brünings Hof, Bergstr. 118, Seebergen
  • DRK, Worphauser Landstr. 54c, Worphausen

Am Sonntag, den 29. März werden um 2.00 Uhr die Uhren auf 3.00 Uhr vorgestellt. Am Sonntag ist also eine Stunde weniger Zeit „totzuschlagen“…

Transparenzhinweis / Bloggerkodex: Unbezahlte Werbung, da Auflistung örtlicher Betriebe.

Grasberg / Corona: geänderte Öffnungszeiten und Hotline für Senioren

Wegen der Auflagen haben diverse Geschäfte geschlossen. Andere verändern ihre Öffnungszeiten. Hier eine kleine Aufstellung, die nach und nach erweitert wird:

Postfiliale in Grasberg: Mo. bis Fr. von 14.00 – 18.00 Uhr, Sa. 9.00 – 12.30 Uhr. Die Filiale bitte nur einzeln betreten!

Shell Tankstelle Mo. – Fr. 7.00 – 20.00 Uhr / Sa. 8.00 – 18.00 Uhr / So. 10.00 – 18.00 Uhr

Hanschens Tanktreff Mo. – Fr. 5.30 – 20.30 Uhr / Sa. 7.00 – 20.00 Uhr / So. 9.00 – 19.00 Uhr

Die Filiale der Sparkasse bleibt geschlossen. Der Geldautomat und die SB-Technik sind erreichbar. Die nächstgelegene, geöffnete Filiale befindet sich in Lilienthal, Klosterstr. 19.

Edeka, Aldi, Lidl und Rossmann in Worpswede haben jetzt sonntags geschlossen!

Wertstoffhof in Lilienthal ist ab Donnerstag, den 26. März 2020 bis auf weiteres geschlossen.

Baumärkte wie Bahrenburg oder Rudi Schmidt haben jetzt nur noch für gewerbliche Kunden geöffnet.

Pizza Blitz: Bestellungen von Mo. – Do. bis 21.30 Uhr, Fr. – So. bis 22.30 Uhr

Meyer Fahrschule – Betrieb bis 18.04. eingestellt, Tel. 0172 4292891

Alles Optik – geschlossen, für dringende Notfälle unter grasberg@allesoptik.de erreichbar.

Euronics Viohl für Reparaturen und Werkstattanfragen den Eingang rechts am Haus benutzen. Tel. 04208 / 1644 oder E-Mail info@ viohl-grasberg.de

Gadia Immobilien – telefonisch und per E-Mail erreichbar 04208 8285142 / 0170 4337968 oder info@gadia-immobilien.com

Für vereinsamte ältere Menschen, die kaum soziale Kontakte haben, wurde eine bundesweite Hotline eingerichtet. Das „Silbertelefon“ ist unter 0800 470 80 90 von 8 bis 22 Uhr erreichbar. „Wir hören zu und wir teilen Sorgen und Ängste“, erklärt Elke Schilling, die Initiatorin des Silbertelefons. Den meisten Anrufer gehe es vor allem um Kontakt. „Weil sie ja niemanden haben, der mit ihnen spricht. Das ist jetzt noch mal verschärft dadurch, dass auch die normalen Kontakte, die sich durch Pflege und Nachbarschaft vielleicht ergeben, auch noch weg sind.“ Diesen Hinweis gerne an die Zielgruppe weitergeben.

Coronafälle Stand 27.03.2020: Lilienthal 7, Grasberg 3, Worpswede 0, insgesamt im Landkreis Osterholz: 42

Es ist ernst – nehmen wir es auch ernst!

Bislang sind es in Grasberg zwei bestätigte Fälle, in Tarmstedt einer und in Lilienthal vier. Man könnte auch sagen, die Einschläge kommen näher.

Die Einschränkungen sind groß: alle Veranstaltungen abgesagt, keine Treffen in Vereinen oder beim Sport. Keine Schule und Kindergarten mehr. Viele Betriebe schließen, wer kann, geht ins Homeoffice. Was macht man jetzt mit der vielen freien Zeit?

Bitte NICHT auf den Spielplätzen abhängen, in Cafés stürmen oder dicht gedrängt draußen das schöne Wetter nutzen! Distanz halten ist angesagt. Auch wer selbst nicht zur Risikogruppe gehört und eine Infektion ganz gut wegstecken kann, gibt das Virus weiter. Was ist mit all den alten Menschen, denen die eine Vorerkrankung (Krebs, Diabetes, Asthma, Herz etc.) haben? Die müssen ins Krankenhaus, wo es zu wenig Betten und vor allem Personal gibt!

Das wird an die Grenzen unseres Gesundheitssystems gehen – und mit Pech auch darüber hinaus! Wir können es nicht aufhalten, nur verlangsamen! Aber darauf kommt es an! Stay at fucking home!

Und wenn ihr rausgeht, dann alleine. Haltet bitte Abstand!

Passt auf Euch auf und bleibt gesund!

Die Gemeindebücherei Grasberg bleibt mindestens bis einschließlich 16. April geschlossen. Der Seniorenmittagstisch vom „Familienfreundlichen Grasberg“ ist ebenso eingestellt, wie sämtliche Gottesdienste und anderen Angebote der Kirchengemeinde. Das Regal der Freude, Kleider- und Möbelbörse pausieren ebenfalls. Es gibt Angebote zur Nachbarschaftshilfe / Einkäufe etc. Wer den ehrenamtlichen Dienst dringend benötigt, der spricht bitte auf den AB der Gemeindebücherei, Tel. 04208/3966. Dieser wird einmal täglich abgehört.

#FlattenTheCurve – Corona in Grasberg

Es war nur eine Frage der Zeit, aber jetzt hat das Corona-Virus auch Grasberg erreicht. Mittlerweile haben wir einen bestätigten Fall. Die Person hat sehr umsichtig reagiert, so dass durch eine schnelle häusliche Quarantäne keine weiteren Kontaktpersonen ermittelt werden mussten. Insgesamt liegen damit 12 bestätigte Fälle im Landkreis Osterholz vor.

Das Land Niedersachsen hat sich dafür entschieden, alle Schulen und Kitas ab Montag, den 16. März bis zum Ende der Osterferien (18. April) zu schließen. Eine Notbetreuung im Rahmen der Möglichkeiten für Kinder in der Kita und Schüler bis max. 8. Klasse wird bereitgestellt werden, deren Eltern in den Bereichen Pflege, Gesundheit, Medizin und öffentliche Sicherheit wie Polizei, Justiz, Rettungsdienste, Feuerwehr und Katastrophenschutz tätig sind, oder deren Berufsausübung zur Aufrechterhaltung der Daseinsvorsorge notwendig ist.

Die Gemeinde Grasberg wird versuchen, die Notbetreuung schnellstmöglich sicherzustellen. Am Montag, den 16. März findet sie noch nicht statt. Die betroffenen Eltern wenden sich bitte per E-Mail an notbetreuung@grasberg.de . In der E-Mail bitte den Betreuungswunsch, den Namen des Kindes und eine Kontaktmöglichkeit angeben.

Der Landkreis Osterholz teilt mit: „Vereinbart haben Landkreis und Gemeinden auch, dass analog zu der vom Niedersächsischen Sozialministerium angeordneten Einstellung des Betriebs von Schulen und sämtlichen Kindertageseinrichtungen und -horten, alle öffentlichen Einrichtungen des Landkreises und der Gemeinden ab Montag, den 16. März 2020 schließen. Dazu zählen alle Schwimmbäder im Kreisgebiet, die Sporthallen und Dorfgemeinschaftshäuser. Dort finden zunächst befristet bis Ende April 2020 keine Veranstaltungen, Trainings oder ähnliches statt.

Auch sämtliche Osterfeuer im Landkreis Osterholz werden in diesem Jahr nicht stattfinden können. Landkreis und Gemeinden bitten daher alle Verantwortlichen, die Strauch- und Holzsammlungen ab sofort einzustellen.

Der Landkreis und die Gemeinden bitten abschließend alle Veranstalter sowie Bürgerinnen und Bürger, nicht notwendige Veranstaltungen und Treffen abzusagen bzw. zu verschieben. Dies gilt unabhängig von einer Personenzahl. Jede Absage einer Zusammenkunft von Personen kann zurzeit dazu beitragen, die Ausbreitung des Coronavirus im Landkreis Osterholz zu verringern.“

Fast flächendeckend werden Veranstaltungen abgesagt. Im Zweifelsfall empfiehlt es sich, sich direkt beim Veranstalter zu informieren, ob der jeweilige Termin stattfindet.

Die Dienste der Jugendfeuerwehr Grasberg fallen ebenfalls bis zum Ende der Osterferien aus.

Hier geht es zur Mitteilung des Landkreises Osterholz. Zur Pressemitteilung des Niedersächsischen Kultusministeriums. Wie das im einem Verdachtsfall funktioniert, erklären verständlich die Krautreporter.

#FlattenTheCurve – Abflachen der Kurve, gemeint ist damit das Verlangsamen der Ausbreitung des Corona-Virus. Es ist wichtig, dass die Anzahl der Erkrankungen mit einem schweren Verlauf nicht zu stark ansteigt, um unser Gesundheitssystem nicht zu überlasten. Seid solidarisch mit älteren Menschen und anderen, die gefährdet sind!

„Tag der Umwelt“ bei der Jugendfeuerwehr Grasberg

Die Jugendlichen trafen sich zunächst beim Feuerwehrhaus, um dann beim Bruthaus des Fischerei- und Gewässerschutzvereins Lilienthal und Umgebung den Transport der jungen Meerforellen vorzubereiten. Die etwa 2,5 cm langen Brütlinge waren in Becken, wurden mit Keschern herausgefischt und in fünf große Plastikbeutel mit Wasser abgefüllt. Die Beutel wurden für die Fahrt in eine Wanne gelegt. Dann ging es mit dem Feuerwehrauto bis zum Ursprung der Wörpe bei Steinfeld.

Dort angekommen wurden die Tüten mit den Fischen zunächst in die Transportwanne ausgeleert. Wieder wurden die Brütlinge gekeschert, je weniger in der Wanne waren, desto schwieriger gestaltete sich das. Dann wurden die jungen Meerforellen in die große Freiheit (sprich die Wörpe) entlassen.

Zum Abschluss gab es Pommes im „Tarmstedter Hof“ für die fleißigen Helfer. Als weiteres Dankeschön wurden Urkunden für die aktiven Einsatz beim Fischartenschutz in der Wörpe verliehen. Die Jugendlichen haben einen wichtigen Beitrag zur Arterhaltung geleistet und die Patenschaft für 2020 erworben.

Das Meerforellenprojekt wird gesponsert vom Lions Club Lilienthal. Die jungen Tierfreunde hatten bereits beim Abstreifen der Laich geholfen. Die Fischbabys sind also praktisch aus eigener Aufzucht. Die aufwändige Bruthilfe ist notwendig, weil die Meerforellen keine optimalen Laichverhältnisse vorfinden.

Hoffentlich überleben möglichst viele der jungen Fische und bevölkern zukünftig unsere Wörpe.

Zur Info: Das Meerforellenprojekt gibt es bereits seit 1994. Anschaulich bebildert wird davon auf der Website des Fischerei- und Gewässerschutzvereins Lilienthal und Umgebung berichtet.

Die jungen Feuerwehrleute vor ihrem Einsatz.

Gefällte Bäume am Wiesendamm

Die Baumfällaktion im Wiesendamm beschäftigt die Anlieger der Straße weiterhin. Gudrun Kriete und Wolfgang Fischer haben der Bürgermeisterin Marion Schorfmann ein Protestschreiben geschickt, welches 49 Personen unterzeichnet haben. Darin werfen sie einige Fragen zur Vorgangsweise auf. Die Einwohnerfragestunde der Gemeinderatssitzung ist daher gut besucht, ca. 35 Teilnehmer möchten Antworten bekommen.

Gudrun Kriete bemängelt die „sehr radikale Baumfällung im Wiesendamm“. Sie hätte sich „mehr Bürgernähe und Transparenz“ gewünscht. Das Gespräch solle mit allen Anliegern und nicht nur mit den Beschwerdeführern gesucht werden. Sie fragt nach einer Baumschutzsatzung für Grasberg. Die Anwohner möchten für die 35 gefällten Bäume 35 Ersatzbäume.

„Gegen Bäume, gegen Klima, gegen Bürger“ – Gudrun Kriete

Wolfgang Fischer möchte wissen: „Wie ist der Beschluss zur radikalen Baumfällung entstanden?“ Wie viele Bäume seien krank gewesen, wie viele hätten die Straßendecke angehoben, wie viele den Verkehr gefährdet? Hätten sich Anwohner über Bäume beschwert? 21 Bäume seien markiert gewesen, warum wurden 35 Bäume gefällt? Warum sei der Gemeinderat übergangen worden? Warum wurden die Anwohner nicht einbezogen?

Bislang stand eine Baumschutzsatzung im Gemeinderat noch nicht zur Diskussion, da es keinen Antrag darauf gab, so die Antwort der Bürgermeisterin. In einigen Bebauungsplänen seinen Bäume zum Erhalt festgesetzt, z. B. Eichen in der Birkenstraße. Neupflanzungen sind bisher nicht geplant, es müsse erst geprüft werden, welche Bäume wohin passen würden. Nach Klärung dieser Fragen mit Fachleute können vielleicht im Herbst neue Bäume gesetzt werden.

„Das war meine Entscheidung.“ – Marion Schorfmann

21 Bäume wurden markiert, 5 der gefällten Bäume standen auf privaten Grundstücken. Die restlichen Bäume seien unklar. Es wurde keine einzelne Kartierung vorgenommen aus der hervorgeht, welcher Baum für welche Problematik sorgt. Generell wurden im Straßenraum Steine angehoben und der Rinnstein sei hochgekommen. Die Asphaltdecke sei nicht aufgebrochen. Anwohnerbeschwerden wegen Sichtbehinderung oder Laub habe es immer mal wieder gegeben, diese seien aber nicht Anlass für die Entnahme gewesen. Es gab in einem Fall eine Sichtbehinderung an einer Einfahrt. An anderer Stelle sei ein Zaun eingedrückt worden. Wurzeln hätten Pflastersteine hochgedrückt. Die Entnahme der Bäume war ihre Entscheidung nach Rücksprache mit drei Mitarbeitern, so Schorfmann.

Die Gemeindestraße habe eine hohe Verkehrsbelastung, unter der Straße laufen Versorgungsleitungen, die Schaden nehmen könnten. Die Bäume seien zu groß für diesen Straßenraum. Ob 5, 10 oder 15 cm vom Straßenrand entfernt, sei egal. In den nächsten Jahren seien die Schäden vorprogrammiert. Schorfmann beschloss alles auf einmal erledigen zu lassen, da die Maschinentechnik einmal vor Ort sei, als eine Maßnahme. Die Verwaltung sei zuständig für Verkehrssicherung und Straßenerhalt. Daher wurde nicht im Gemeinderat darüber gesprochen.

Die Anwohner möchten eine Verkehrsberuhigung. Der Wiesendamm ist eine Tempo 30 Zone, seit der Baumfällung sei er zur Rennstrecke geworden. Die bislang nicht gekennzeichneten Baumstümpfe seien gefährlich. Sie würden kurzfristig abgefräst, so Schorfmann. Auf die Frage nach der gefällten Kastanie an der Fußgängerbrücke, sowie der Buche auf dem Grundstück des ehemaligen Schaffert-Hauses wusste Schorfmann keine Antwort. Da müsse sie selbst nachfragen.

„Kaum zu fassen, in welcher Radikalität die Gemeinde vorgegangen ist“ so Kriete. „Die Bäume sind zu groß für diesen Straßenraum“ ist das Mantra von Schorfmann an diesem Abend, welches sie stets wiederholt.

Weitere Anwohner wünschen sich, dass zukünftig vorher Strategien entwickelt werden. Wolfgang Fischer schlägt vor, verkehrsberuhigende Buchten zu schaffen, in die Bäume gepflanzt werden können. Silke Paar (CDU) stellt schließlich den Antrag auf Neupflanzung. Der Charakter der Straße habe sich sehr stark verändert, dieser müsse wiederhergestellt werden. Für Elke Schnakenberg (SPD) ist die Neuanpflanzung in Absprache mit den Bürgern wichtig. Sabine Alpers (Die Grünen) möchte schon im Frühjahr mit dem Pflanzen beginnen und schlägt daher Weißdornhochstamm vor. Dieser biete Nahrung für Insekten, ist hitzebeständig und wird nicht so groß. Sie hat die Befürchtung, dass es sonst auf die lange Bank geschoben wird.

Schorfmann schreibt in ihre Agenda, dass die Stubben entfernt werden. Die Grundstückseigentümer werden befragt, ob sie den neuen Bäumen einen Platz auf ihrem Grundstück einräumen würden. Die Gemeinde braucht etwas Vorlauf, auch für die Baumplanungsausschusssitzung, daher wird es vor dem Herbst nichts. Ob die Haushaltsmittel für neue Bäume reichen, müsse ebenfalls geprüft werden, es sei kein Etat dafür eingeplant.

Kai Entelmann (CDU) macht sich dafür stark, die Neuanpflanzungen mit der gewünschten Verkehrsberuhigung in einem Antrag zu verbinden. Der Beschluss erfolgt einstimmig bei einer Enthaltung. Es werden 35 Bäume gepflanzt, falls nicht alle am Wiesendamm möglich sein sollten, wird die Kompensation an anderer Stelle stattfinden, wird nachträglich in den Beschluss aufgenommen.

„Jeder Anwohner könne so viele Bäume auf seinem Grundstück pflanzen, wie er will“, wird mehrfach betont und den Anwesenden mit auf den Weg gegeben.

Gefällte Kastanie an einem Seitenweg des Wiesendamms.

Meine Meinung:

Leider zählt der Wert einer intakten Straße hier mehr als lebende Bäume. Die Anlieger fühlen sich zu Recht übergangen. Dadurch wird ganz ohne Grund der allgemeinen Politikverdrossenheit Vorschub geleistet. Jetzt, da das Kind bereits in den Brunnen gefallen ist, muss alles dafür getan werden, um möglichst zeitnah eine gute Kompensation zu leisten. Um glaubwürdig zu bleiben, dürfen die Nachpflanzungen nicht unnötig auf die lange Bank geschoben werden. Für die Zukunft muss gelten, dass vor solchen radikalen Aktionen ein Plan für „danach“ aufgestellt wird. Miteinander reden ist auch hilfreich. (Ein Kommentar von Christiane Seeger)

An einer Stelle haben Baumwurzeln die Steine der Rinne hochgedrückt.

Info: Die Baumwertermittlung ist ein kompliziertes Feld, Gutachten können nur durch Fachleute gegeben werden. Einheitswerte liegen nicht vor. Wert einer 40 Jahre alten Kastanie nach der „Methode Koch“: 2.608,26 DM (Berliner Kammergericht, sog. Kastanienurteil)

Baumstümpfe beim Feuerwehrhaus.

Anmeldungen für das Schuljahr 2021/2022

Eltern haben während der folgenden Termine die Möglichkeit ihre schulpflichtigen Kinder, die in der Zeit zwischen dem 02.10.2014 und dem 01.10.2015 geboren wurden, in der Grundschule Grasberg für das Schuljahr 2021/2022 anzumelden.

Dienstag, den 17.03.2020 von 8:00 Uhr – 12:30 Uhr
Mittwoch, den 18.03.2020 von 15:00 Uhr – 17:00 Uhr
Donnerstag, den 19.03.2020 von 8:00 – 12:30 Uhr

Bei der Anmeldung des Kindes sind
– die Geburtsurkunde,
– das medizinische Versorgungsheft (U9)
– der ausgefüllte Anmeldebogen sowie
– die ausgefüllte und unterschriebene Schweigepflichtentbindung mitzubringen.

Wird Ihr Kind in einer Grasberger Kindertagesstätte betreut, erhalten Sie den Anmeldebogen und die Schweigepflichtentbindung von dort. Alle anderen Eltern von schulpflichtigen Kindern erhalten die Formulare bei der Anmeldung.

Quelle: Gemeinde Grasberg