Januar 2021

Das neue Jahr beginnt so, wie das alte geendet hat: Im Lockdown, soziale Kontakte sollen möglichst reduziert bzw. vermieden werden. Dadurch ist der Veranstaltungskalender äußerst dünn. Blutspenden und musikalische Andachten sind die einzigen Termine. Die sonst zu Jahresbeginn üblichen Versammlungen der Vereine werden zu einem späteren Zeitpunkt stattfinden müssen. Hoffentlich lassen sich die Corona-Zahlen bald senken, damit aus dem neuen Jahr 2021 auch ein gutes wird!

10.01. 17.30 Uhr Musikalische Andacht, Zionskirche Worpswede, An der Kirche 5, Worpswede

13.01. 16.30 – 20.00 Uhr Blutspenden, Schießsportanlage Adolphsdorf, Adolphsdorfer Str. 249, Adolphsdorf

17.01. 17.00 Uhr Musikalische Andacht, Zionskirche Worpswede, An der Kirche 5, Worpswede

24.01. 17.00 Uhr Musikalische Andacht, Zionskirche Worpswede, An der Kirche 5, Worpswede

27.01. 16.00 – 20.00 Uhr Blutspenden, Rathaus Grasberg, Speckmannstr. 30, Grasberg

31.01. 17.00 Uhr Musikalische Andacht, Zionskirche Worpswede, An der Kirche 5, Worpswede

Plakat des Landkreises Rotenburg

Gans lecker – Festtagsbraten aus regionaler Freilaufhaltung

Im Gedicht von Heinz Erhardt kommt sie tiefgefroren aus Dänemark: die Weihnachtsgans. Doch wer mit dem Festtagsbraten lieber auf Nummer sicher gehen will, sollte regional in der Umgebung kaufen. Gleichzeitig werden dabei die hiesigen Landwirte unterstützt. Einblick in den Betrieb ist fast immer möglich, man muss nur danach fragen. Freilaufende Gänse bieten zum Beispiel Tanja und Reiner Stelljes aus Grasberg-Wörpedorf an.


Von ihrem baldigen Ende ahnen die Weihnachtsgänse noch nichts. Lauthals schnatternd wird der Besuch begrüßt. Die Tiere kennen Menschen, handzahm sind sie allerdings nicht. Foto: Christiane Seeger

Das Ehepaar hält 50 Gänse und 70 Enten, die sie im Nebenerwerb direkt an Endverbraucher vermarkten. Unter ihren Kunden befinden sich keine Gastronomiebetriebe. Dadurch spüren sie keine negativen Auswirkungen der Corona-Pandemie. „Direktvermarkter haben in diesem Jahr einen großen Vorteil“, so Reiner Stelljes. Anderen Berufskollegen, mit vielen Abnehmern der Gastronomie, geht es da schlechter, vermutet er. Bei den Eheleuten bewegen sich die Ab- und Umbestellungen der Kunden im üblichen Rahmen. Bei ihnen kaufen hauptsächlich Stammkunden. Wer jetzt allerdings noch eine Gans oder Ente bestellen möchte, ist zu spät dran. Alle Tiere sind ausgesagt. An eine Bestellung sollte man im September oder Oktober denken. Zu Ostern plant das Ehepaar frische Hähnchen anzubieten.

Besonders die erste Welle der Corona-Pandemie habe zu einem Boom bei den Direktvermarktern geführt, sagt Reiner Stelljes. Die Menschen hatten Angst, im Supermarkt vor leeren Regalen zu stehen. Sie griffen verstärkt bei den Erzeugern zu. Familie Stelljes hat ein Verkaufshäuschen an der Straße. Dort gibt es ganzjährig Eier und Kartoffeln, dazu Gemüse der Saison. Während der Sperrung der Wörpedorfer Straße ist das Häuschen auf den Parkplatz der ehemaligen Gaststätte Schnau umgezogen. Auf den Absatz hat sich das nicht ausgewirkt. Leider hat am neuen Standort der Diebstahl zugenommen, bedauert Stelljes. Nach dem Ende der Bauarbeiten kehrt das Häuschen wieder an den alten Standort zurück. Dort haben es die Besitzer mehr im Blick.

Vor gut zwanzig Jahren bekamen Tanja und Reiner Stelljes von Freunden ein Gänsepaar geschenkt. Diese brüteten vier Gänsekücken, sogenannte Gössel, aus. Die Jungtiere wurden großgezogen und anschließend im Familien- und Freundeskreis als Weihnachtsgänse aufgetischt. Das war der Start in den Geflügel-Direktvertrieb. Heutzutage bekommt das Ehepaar Stelljes seine Tiere als Eintagskücken. Die Gänse und Enten werden in Weidehaltung großgezogen. Tagsüber haben die Tiere Auslauf auf der Wiese und weiden das Gras. Nach der abendlichen Fütterung verbringen sie die Nacht im Stall. Zusätzlich zum Grünfutter erhalten die Tiere Gemüsereste, wie gekochte Kartoffeln oder Kürbis. In einer Ecke Gartenland werden extra Sonnenblumen und Zuckermais für die Gänse angebaut. Sie fressen die kompletten Pflanzen mit Stock und Stiel.

Am Tag vor Heiligabend findet das Landidyll sein Ende. Alle Tiere werden am 23. Dezember abgeholt. Sie werden im Auftrag geschlachtet und gerupft. Es werden nur ganze Tiere verkauft, keine Teilstücke. Bei der Bestellung fragen Tanja und Reiner Stelljes nach der geplanten Personenzahl beim Festschmaus. Danach werden die Tiere entsprechend verteilt. Wer mit acht Personen am Tisch sitzt, bekommt eine dickere Gans, als eine Familie mit vier Personen. Eine Gans wiegt viereinhalb bis sechs Kilo, eine Ente kommt auf zwei bis viereinhalb Kilo. Der Preis beträgt 15,50 Euro pro Kilo bei einer Gans. Eine Ente kostet 12,- Euro pro Kilo. Damit bewegen sich die Preise der Eheleute im Mittelfeld der Marktübersicht im Fachblatt „Land & Forst“. „Ein Mittelwert für alle“, sagt Reiner Stelljes. Ganz frisch und nicht etwa tiefgefroren sind die Braten, die sich die Kunden am Hof abholen. Auch bei Familie Stelljes steht zum Fest ein Braten aus der eigenen Haltung auf dem Tisch.

Tanja und Reiner Stelljes / Foto: Christiane Seeger

Grundsätzlich empfiehlt es sich, Lebensmittel regional einzukaufen. Hier findet ihr eine Auflistung von Hofläden und Direktvermarktern rund um Grasberg.

Ein Weihnachtswunder für den Zirkus Eldorado

Der Lilienthaler Mitmachzirkus Eldorado ist durch die Corona-Beschränkungen hart getroffen. Seit Beginn der Pandemie im März dürfen sie nicht mehr arbeiten. Die Familie Thiel leidet nicht nur unter den finanziellen Einbußen. Der Kontakt mit dem Publikum und den Kindern fehle allen sehr. Katrin Förster hat die Familie im September besucht. Die traurige Stimmung der sonst so fröhlichen Zirkusfamilie hat sie zu einer einmaligen Hilfsaktion motiviert: Katrin Förster hat ein Kinderbuch geschrieben. Der Reinerlös ist für den Zirkus bestimmt.

Ein Kinderbuch wollte sie schon immer schreiben, sagt die Autorin. Nun hat sie diesen Traum für einen guten Zweck verwirklicht. Vor vier Jahren haben die Kinder der Familie Förster, Feenja und Finley, beim Zirkus Eldorado mitgemacht. Sie waren hellauf begeistert. Die studierte Pädagogin Förster überzeugte das Konzept der Zirkusfamilie. Als Mutter war sie total berührt davon, was die Familie Thiel in einer Woche vollbracht hat. Auch auf fachlicher Ebene zeigt sie sich schwer begeistert. Das Konzept der Familie sei stimmig und perfekt. Es wirke nachhaltig. Die Kinder wüchsen in einer Woche über sich hinaus. Durch den Applaus in den Vorführungen würde Dopamin im Gehirn ausgeschüttet. Dieses verstärke den Lerneffekt enorm. In der jetzigen schwierigen Lage wolle sie der Familie Thiel etwas zurückgeben. Sie möchte „ein Licht der Hoffnung für den Zirkus“ bringen, sagt Katrin Förster.

Unterstützung habe sie durch ihren Mann Lars erfahren, der sich verstärkt um die Familienarbeit gekümmert hat. Sie überzeugte ihren Bruder, Markus Häveker, in das Projekt einzusteigen. Der Ingenieur hat das Buch liebevoll illustriert. Er hat die Hauptfiguren sogar mittels 3-D-Drucker aus der Bücherwelt in die reale Welt gebracht. Ursprünglich plante die Autorin, das Buch gegen eine Spende abzugeben. Doch dieses sei leider nicht möglich. Als Autorin müsse sie das Buch verkaufen. Der Reinerlös müsse versteuert werden. Nach Abzug der Druckkosten und Steuern bleiben etwa fünf Euro pro Buch übrig. Der Betrag wird in einem Depot beim Futtermittel-Lieferanten angelegt und wird für Lieferungen an den Zirkus verrechnet. Frau Förster hat an den Bundesfinanzminister, Olaf Scholz, geschrieben und ihm die Situation geschildert. Bisher liegt noch keine Antwort vor. Aber wer weiß, vielleicht ist ja eine unbürokratische Lösung im Sinne aller Beteiligten möglich?

Die Zirkusfamilie Thiel wurde von den Kontaktbeschränkungen mitten in einem Schulprojekt getroffen. Von heute auf morgen herrschte Stillstand. Normalerweise wäre der Alltag gut durchstrukturiert. Ihnen allen fehle der Kontakt und die Arbeit mit den Kindern sehr, berichten sie. Es sei schön zu beobachten, wie in einer Woche ängstliche Kinder zu selbstbewussten wandeln. Diese Bestätigung ihrer Arbeit fehle ihnen. Den Kindern gefällt es im Zirkus. Sie finden die Schul- und Ferienprojekte herrlich. Es gab schon Kinder, welche sich allerlei ausdachten, damit der Zirkus nicht abreisen könne. Andere hätten sich vor den Eltern im LKW versteckt, um nicht abgeholt zu werden, berichten die Thiels.

Nach und nach durften Zoos und Wildparks wieder öffnen, auch Freizeitparks. Nur der Zirkus musste geschlossen bleiben. Die Schulen lassen keine fremden Personen auf das Gelände. Die Stimmung in der Familie ist trübe. „Wir wollen arbeiten, aber dürfen nicht“, so Bill Thiel. Die Abwechslung fehle ihnen. Die freie Zeit wird genutzt, um Arbeiten auf dem Gelände durchzuführen: Reparaturen werden erledigt und die Zirkuswagen neu lackiert. Aber das sei kein Ersatz für die Arbeit mit dem Publikum. Am Beispiel der Familie Thiel wird deutlich, wie wichtig das Publikum für Künstler ist. Die schlechte finanzielle Lage kommt hinzu. Bill Thiel sagt, sie haben kein staatliches Hilfsprogramm in Anspruch genommen. Für den Mitmachzirkus sei keine richtige Kategorie dabei. Das ganze System sei kompliziert und sehr bürokratisch. Auch in schlechten Zeiten sei man immer irgendwie durchgekommen.

Schulen haben Spendenaktionen durchgeführt. Hin und wieder kämen Sachspender und bringen beispielsweise altes Brot oder Tannengrün für die Tiere. Man glaubt es kaum, aber das sei ein Leckerbissen für die Kamele. Auch warme Winterkleidung wurde gespendet. Dafür sind die Thiels dankbar. Als er von der Aktion der Familie Köster erfuhr, war der sonst stets wortgewandte Bill Thiel erst einmal sprachlos. Seine Brüder sagen, dieses käme so gut wie nie vor. Das, was die Familie Förster für den Zirkus Eldorado tut, „geht direkt ins Herz. Das hat noch niemand für uns gemacht“, so Bill Thiel. Die Zirkusfamilie lässt sich nicht unterkriegen: „Wir geben nicht auf, auch wenn wir erst in fünf Jahren weitermachen können“, verspricht Bill Thiel.

Wichtel suchen ein neues Zuhause

Das Buch „Wurzelwichtel und das Weihnachtswunder“ handelt von einer Wichtelfamilie, die ihr Zuhause verliert. Mit einer Landkarte wollen sie den Weg ins Lilienthaler Gehölz finden. Leider ist die Karte beschädigt, die Wichtel biegen falsch ab und landen schlussendlich im Zirkus Eldorado. Da es in der Wichtelwelt keinen Zirkus gibt, sind die Wichtel überzeugt davon, in einem Schloss gelandet zu sein. Den Clown halten sie für den König. Leider können die Zirkusleute die Wichtel nicht sehen. Um auf sich aufmerksam zu machen, spielen diese Streiche. Zwei Lilienthaler Kinder, denen es nicht so gut geht, landen durch Zufall ebenfalls im Zirkus. Vor Heiligabend kommt es dann zu einem unglaublichen Showdown. Die lustige und zugleich rührende Geschichte ist gedacht für Kinder von fünf bis zwölf Jahren. Das Buch ist gebunden, liebevoll illustriert und hat 168 Seiten. Es ist zum Preis von zwölf Euro an den nachfolgenden Verkaufsstellen in Lilienthal erhältlich: EDEKA Haltermann Center, Mo’s Pizza, Bäckerei Kärgel, Haus Bahnhofstrasse 5; Nur im Rahmen des Lieferservice bei Naturblume und Blumenhaus Meyer. Verkaufsstellen in Borgfeld: Glücksmoment, Bäckerei Mann, Tannenbaum Forsthof Prüser, Haus Helene-Noltenius-Weg 104. Verkaufsstelle in Ottersberg: Praxis K. Cordes, Grüne Strasse 2. Über die eigens eingerichtete Website https://www.weihnachtswichtel.club/ können Bestellungen aufgegeben werden.

Von links nach rechts: Richard Thiel, Bill Thiel, Tilo Thiel, Katrin Förster und Markus Häveker. Foto: Christiane Seeger

Wichtige Info zum Krippenspiel

Die Kirchengemeinde Grasberg teilt mit:

Das begehbare Krippenspiel in Grasberg (Heiligabend) ist nun doch mit Anmeldung!!!
Sie können sich per Email unter Kerstin.Toenjes@evlka.de anmelden. Oder telefonisch unter 04208/3508 zu folgenden Zeiten: Freitag, 18.12. von 11-12.30. Samstag, 19.12. 16.30 – 17-30 Uhr und Dienstag, 22.12. von 10 bis 11 Uhr. Wir sind leider auf 60 Familien pro Stunde begrenzt.
Sie können sich für folgende Uhrzeit anmelden:
14-14.30 Uhr Gehbehinderte und Senioren
14.30-15.30 Uhr Familien mit Kleinkindern
15.30 – 17.00 Familien mit Kindern im Grundschulalter
17.00 – 18.10 Uhr Familien mit älteren Kindern
Wir werden versuchen, Ihnen im gewünschten Krippenspiel einen Platz zu reservieren. Sie werden mit der Anmeldebestätigung eine genaue Uhrzeit erhalten, zu der sie kommen können.
Bitte beachten: Der Mindestabstand von 2 Metern muss jederzeit eingehalten werden. Es besteht eine Maskenpflicht. Der Eingang ist bei der großen Einfahrt vor dem Gemeindehaus. Bitte reihen Sie sich gegebenenfalls in die Warteschlange ein und behalten Sie Ihre Kinder bei sich. Achten Sie auf die Anordnungen der Ordnungsengel
Bei der Anmeldung bitte Namen, Anschrift(en) und Telefonnummer der Familie angeben. Bringen Sie die Anmeldebestätigung mit.
Genießen Sie trotz Corona unser außergewöhnliches Krippenspiel ⭐⭐⭐

Veranstaltungen im Dezember

Die Corona-Beschränkungen gehen in die Verlängerung. Das hat natürlich Auswirkungen auf den Veranstaltungskalender, den man kaum so nennen mag.

04.12. 19.30 Uhr Kommunales Kino: „Yesterday“, Kulturzentrum Murkens Hof, Schroeter-Saal, Klosterstr. 25, Lilienthal, Einlass ab 19.00 Uhr, Kartenreservierung unter kommunales-kino-lilienthal@gmx.de – die Buchungen sind immer von Sonnabend bis Freitagmittag der jeweiligen Woche möglich. In der Mail bitte den gewünschten Film, Name, Adresse, Telefonnummer und Kartenanzahl angeben. * ABSAGE! *

06.12. Onlinekonzert der Gebrüder Jehn, der Link wird nach Anmeldung unter www.gebruederjehn.de zugeschickt, Entgelt 10,- Euro, ein Teil davon wird gespendet.

06.12. 17.00 Uhr Adventskonzert an der Ahrend-Orgel, Barockes und Jazziges, Zionskirche Worpswede, An der Kirche 5, Worpswede

07.12. 14.00 – 17.00 Uhr Repair-Café im Homeoffice – Abgabe der defekten Geräte im Büro der Freiwilligenagentur Lilienthal, Hauptstr. 63a (hinter dem Amtmann-Schroeter-Haus), Lilienthal, Anmeldung unter repair-cafe@murkens-hof.de (Name, Telefonnummer, Anliegen) erforderlich, Abholung der reparierten Geräte direkt beim Reparateur. Vor Ort ist ebenfalls ein Fahrrad-Experte.

09.12. 16.00 – 18.00 Uhr Kerzenziehen, Altes Amtsgericht (auf dem Hof), Klosterstraße 21, Lilienthal, Anmeldung erforderlich unter Telefon 04298/ 92 91 80

11.12. 19.30 Uhr Kommunales Kino: „Shoplifters“, Kulturzentrum Murkens Hof, Schroeter-Saal, Klosterstr. 25, Lilienthal, Einlass ab 19.00 Uhr, Kartenreservierung unter kommunales-kino-lilienthal@gmx.de – die Buchungen sind immer von Sonnabend bis Freitagmittag der jeweiligen Woche möglich. In der Mail bitte den gewünschten Film, Name, Adresse, Telefonnummer und Kartenanzahl angeben. * ABSAGE! *

13.12. 16.00 Uhr Lesung: Wladimir Kaminer, MusicHall Worpswede, Findorffstr. 21, Worpswede, Eintritt 25,- EUR, Einlass ab 15.30 Uhr * VERSCHOBEN AUF 14.02.2021 *

13.12. 17.00 Uhr Adventskonzert mit dem Duo Sardinillas, Zionskirche Worpswede, An der Kirche 5, Worpswede

13.12. 18.30 Uhr Lesung: Wladimir Kaminer, MusicHall Worpswede, Findorffstr. 21, Worpswede, Eintritt 25,- EUR, Einlass ab 18.00 Uhr * VERSCHOBEN AUF 14.02.2021 *

17.12. 16.00 – 20.00 Uhr Blutspenden, Schützenhof Hüttenbusch, Mühlendamm 3, Hüttenbuch

18.12. 19.30 Uhr Kommunales Kino: „Deutschstunde“, Kulturzentrum Murkens Hof, Schroeter-Saal, Klosterstr. 25, Lilienthal, Einlass ab 19.00 Uhr, Kartenreservierung unter kommunales-kino-lilienthal@gmx.de – die Buchungen sind immer von Sonnabend bis Freitagmittag der jeweiligen Woche möglich. In der Mail bitte den gewünschten Film, Name, Adresse, Telefonnummer und Kartenanzahl angeben. * ABSAGE! *

20.12. 17.00 Uhr Adventskonzert mit dem Weckmann-Consort, Zionskirche Worpswede, An der Kirche 5, Worpswede

22.12. 16.00 – 19.30 Uhr Blutspenden, Schützenhaus Wilstedt, An der Reitbahn 2, Wilstedt

24.12. Begehbares Krippenspiel, Findorffkirche Grasberg, Speckmannstr. 38, Grasberg 14.00 – 14.30 Uhr Senioren und Gehbehinderte/ 14.30 – 15.30 Uhr Kindergartenkinder / 15.30 – 17.00 Uhr Grundschulkinder / 17.00 – 18.15 Uhr ältere Kinder, letzter Einlass 18.00 Uhr Achtung: für Senioren und Gehbehinderte ist eine Anmeldung erforderlich: Tel. 04208 3508 (Anrufbeantworter) oder E-Mail: kerstin.toenjes@evlka.de . Alle anderen können zu den genannten Zeiten ohne Anmeldung kommen.

24.12. Gottesdienste, Findorffkirche Grasberg, Speckmannstr. 38, Grasberg 19.00 Uhr / 21.00 Uhr / 23.00 Uhr vorherige Anmeldung bis 18.12. erforderlich unter 04208 916758 oder E-Mail: karin.behrens@evlka.de

25.12. 10.00 Uhr Gottesdienst, Findorffkirche Grasberg, Speckmannstr. 38, Grasberg

27.12. 11.00 – 14.00 Uhr Blutspenden, Dorfgemeinschaftshaus Kirchtimke, Hauptstr. 28, Kirchtimke

27.12. 17.00 Uhr Konzert an der Ahrend-Orgel – Weihnachtliches und Silvesterliches, Zionskirche Worpswede, An der Kirche 5, Worpswede

31.12 17.00 Uhr Gottesdienst, Findorffkirche Grasberg, Speckmannstr. Grasberg

Irrtümer und Änderungen vorbehalten.

Veranstaltungshinweise gerne per E-Mail an: radheldin@web.de

Adventssingen – diesmal online

Zusammen ist man weniger allein. Nie trifft dieser Satz so gut zu, wie in diesen Zeiten. Wegen der Corona-Pandemie müssen die sozialen Kontakte eingeschränkt werden. Aber gerade in der Vorweihnachtszeit möchte man diese mit anderen Menschen zusammen verbringen, um sich auf das Fest einzustimmen. Die Weihnachtsmärkte wurden allesamt frühzeitig abgesagt, so auch in Grasberg. In den vergangenen 26 Jahren traf man sich in der Grasberger Kirche zum gemeinsamen Adventssingen. Und in diesem Jahr?

Die Grasberger singen in diesem Jahr online!

Die Verantwortlichen möchten das Konzert nicht einfach absagen, sondern gehen neue Wege. Man sitzt zu Hause vor dem Bildschirm und ist doch nicht alleine. Mit der Plattform Zoom lassen sich nicht nur digitale Konferenzen und Weiterbildungen organisieren, sondern auch ein gemütliches Beisammensein. Wer mag, zündet eine Kerze an und stellt sich noch eine Tasse Glühwein oder Apfelpunsch dazu.

Hier der Zoom-Link:
https://zoom.us/j/98443079579

Das 27. Grasberger Adventssingen findet am Sonntag, den 29. November von 17.00 bis 17.45 Uhr statt. Ab 16.30 Uhr kann man sich einwählen. Die Veranstalter*innen hoffen von Herzen mit dieser Veranstaltungsform eine gute Alternative gefunden zu haben, die es ermöglicht, den ersten Advent zusammen zu feiern und Gemeinschaft zu erleben. In diesem Jahr vielleicht auch weit über die Grasberger Grenzen hinweg. Alle Freunde und Nachbarn sind herzlich eingeladen, ebenso wie Familienmitglieder, die weiter weg leben und sonst nicht dabei wären.

Design: Ulla Voßgröne

Birken in Huxfeld gepflanzt

Eine schöne Nachricht: der Ersatz für die in Huxfeld gefällten Birken ist da! 151 junge Birken säumen die Straße. In ein paar Jahren haben wir hier wieder eine schöne Birkenallee.

Die alten Bäume wurden gefällt, da sie aufgrund schlecht ausgeführter Bauarbeiten im Wurzelbereich beschädigt worden waren. Meldungen des Landkreises Osterholz dazu: Weitere Untersuchung von Bäumen an der Kreisstraße 25 in Huxfeld | Landkreis Osterholz (landkreis-osterholz.de) und Weitere Baumfällungen in Huxfeld | Landkreis Osterholz (landkreis-osterholz.de)

Zu den geplanten Ersatzpflanzungen am Wiesendamm heißt es in den Vorlagen zur Bauausschusssitzung am 19.11.2020: „Am 10.11.2020 wurde gemeinsam mit Herrn Hannig von der Fa. Karl Hannig vor Ort überprüft, an welchen Standorten wieder Bäume am Wiesendamm gepflanzt werden können. Hierbei wurden die in 9 Betracht kommenden Standorte mit Holzpflöcken markiert. Die Standorte befinden sich – bis auf einen Standort – auf den privaten Grundstücken, um die notwendigen Abstände zur Fahrbahn und zu den Versorgungsleitungen einzuhalten. Die in Betracht kommenden Standorte sind durch die Markierung gut zu erkennen. Einige Grundstückseigentümer hatten erklärt, dass sie keinen Baum vor oder auf dem eigenen Grundstück haben wollen. Daher wurden diese Grundstücke auch nicht berücksichtigt. Bei den in Betracht kommenden Standorten werden die Anwohner nun um verbindliche Rückmeldung zum Standort und zur gewünschten Baumart gebeten. Wenn diese Rückmeldung vorliegt, könnte die Pflanzung erfolgen, wobei die Gemeinde gemäß dem dazu getroffenen Beschluss die Kosten für die Pflanzung gemäß Beschluss bis zu 500 € dann an die jeweiligen Grundstückseigentümer erstattet.“ Quelle: Ratsinformation der Gemeinde Grasberg – Vorlage 2020/0156 (ratsinfomanagement.net)

Meine Meinung (Kommentar):

Über die zügig erfolgten Ersatzanpflanzungen in Huxfeld habe ich mich sehr gefreut. Ich hoffe, dass es am Wiesendamm nicht nur bei neun Standorten bleibt und die Sache im Sande verläuft. Der Landkreis hat gut und schnell gearbeitet, dieses sollte die Gemeinde auch tun!

Junge Birken in der Huxfelder Straße / Foto: Christiane Seeger

Verkehrswacht Lilienthal ohne Zukunft

Im August habe ich an der Jahreshauptversammlung der Verkehrswacht Lilienthal teilgenommen und für die Wümme-Zeitung darüber berichtet. Es ging hauptsächlich um die fehlende Nachfolge für den Vorstand. Der Text ist weiter unten zu lesen. Nun ist aus der Mitgliederschaft zu hören, dass der Vorstand schriftlich um die Zustimmung zur Auflösung fragt. Dieses zeichnete sich schon damals ab und ich finde es nach wie vor sehr traurig!

Meine Meinung:

Die Aufgaben der Verkehrswächter sind wichtig. Sie schulen unsere Kinder für die Teilnahme am Straßenverkehr. Wer übernimmt diese Aufgabe, wenn es den Verein nicht mehr gibt? Die Verkehrswacht ist ebenfalls der Ansprechpartner der Bürger*innen zu allen Themen des Straßenverkehrs. Sie stellt das Bindeglied zwischen Privatpersonen und Behörden. Wer wird sich in Zukunft darum kümmern?

Einfach den Laden dichtzumachen, ohne nach einer Alternative zu suchen, kann keine Lösung sein. Wenn sich keine Interessenten für die Vorstandsarbeit finden lassen, muss an einer Fusion gearbeitet werden. Die gute Sache steht im Vordergrund, da sollten persönliche Animositäten keine Rolle spielen! Diese Verantwortung trägt man als Vorstand eines Vereines.

Bald ein Ort ohne Verkehrswacht: Lilienthal // Ortsschilddesign CC onlinestreet.de

Bericht über die Jahreshauptversammlung:

Schon zu Jahresbeginn teilte der 1. Vorsitzende, Horst Beiermann mit, für eine Wiederwahl nicht zur Verfügung zu stehen. Auch sein Stellvertreter, Torben Meyer und der Schriftführer Manfred Fock traten nicht wieder an. Nachfolger fanden sich an diesem Abend keine.

Von den 63 Mitgliedern der Verkehrswacht waren sechs stimmberechtigte Mitglieder anwesend. Als Vertreter der Landesverkehrswacht Niedersachsen war der zuständige Gebietsbeauftragte, Winfried Reimann, zu Gast.

Horst Beiermann, seit 2014 im Amt, begrüßte die Anwesenden zur „wahrscheinlich vorletzten Sitzung der Verkehrswacht Lilienthal.“ Nach einer schweren Erkrankung konnte der Achtzigjährige die praktische Arbeit an den Schulen nicht mehr durchführen. Er dankte Manfred Fock für seinen außerordentlichen Einsatz im letzten Jahr.

Dieser berichtet von seiner Tätigkeit: Die Unterlagen zur Fahrradprüfung der vierten Klassen konnten noch vor dem Lockdown an rund 220 Schüler*innen verteilt werden. Die Prüfungen selbst erfolgten nicht mehr. Begleitende Materialien im Internet wurden gelobt.

Auf Initiative zweier Lehrer der Grundschule Falkenberg fanden Spaziergänge mit Erstklässlern statt. Die Kinder erlebten in Gruppen den realen Straßenverkehr und freuten sich über die leuchtende Warnweste.

Die Verkehrswächter haben ein umfangreiches Aufgabenpaket ausgearbeitet. Darüber wurde in der Wümme-Zeitung jüngst berichtet. Manfred Fock zeigte die neuralgischen Punkte des Lilienthaler Straßenverkehrs auf. Die Verbesserungsvorschläge seien zum Teil identisch mit den Forderungen des ADFC (Allgemeiner Deutscher Fahrrad-Club). Die Verkehrswächter wünschen sich eine bessere Markierung der Strommasten der Straßenbahn, welche sich zum Teil auf dem Radweg befinden. Die hohen Schwellen an den Bürgersteigen sind schon lange ein Ärgernis. Schlafampeln würden den Verkehrsfluss begünstigen und unklare Vorfahrtsregelungen müssen geklärt werden. Leider sind die Bemühungen der Verkehrswacht bei der Gemeinde Lilienthal bislang nicht auf fruchtbaren Boden gestoßen.

Beim Tagesordnungspunkt Wahlen erfolgten keine Abstimmungen, da zu den freien Vorstandsposten keine Kandidaturen vorlagen. Einzig der Kassenwart Christoph Meyer sei zur Wiederwahl bereit.

Der Gebietsbeauftragte der Landesverkehrswacht, Winfried Reimann, stellte klar, dass der Vereinsvorstand zumindest kommissarisch im Amt bleiben muss, bis eine weitere Lösung gefunden wird. Dieses sei Vereinsrecht. Er bat eindringlich darum, die Mitgliedsliste durchzugehen und infrage kommende Personen persönlich anzusprechen. Auch eine Fusion mit den benachbarten Verkehrswachten oder weitere Kooperationen seien Möglichkeiten, die geprüft werden müssen. Eine Vereinsauflösung kann nur als allerletztes Mittel gewählt werden. Dazu ist eine außerordentliche Mitgliederversammlung nötig. Deren einziger Tagesordnungspunkt wäre der Antrag auf Auflösung, den der Vorstand stellen kann. Um die Auflösung zu beschließen, müssen laut Satzung die Hälfte der Mitglieder erscheinen. Der Antrag muss mit einer Zweidrittelmehrheit beschlossen werden.

Die jetzt kommissarisch tätigen Vorstandsmitglieder wollen sich bemühen, die Verkehrswacht am Leben zu erhalten.

Ab Montag, den 2. November Literaturservice an der Büchereitür

Ab Montag, den 2. November ist die Bücherei aus Infektionsschutzgründen wiederum geschlossen! Eingetragene Benutzer und Benutzerinnen der Grasberger Bücherei können einen weiteren Service in Anspruch nehmen. Es gibt ab sofort einen Literaturservice an der Büchereitür. Dazu empfiehlt sich zunächst eine Recherche im Online-Katalog. Die dort vermerkten und als verfügbar gekennzeichneten Titel können geordert werden. Die Bücherei ist jeden Tag von 10:00 bis 12:00 Uhr besetzt und kann telefonisch erreicht werden (04208-3966). Während des ganzen Tages funktioniert dies auch über den Anrufbeantworter. Möglich ist natürlich auch eine Kontaktaufnahme per E-Mail (gemeindebuecherei@grasberg.de). Auf diesem Wege wären auch Neuanmeldungen oder Verlängerungen der Benutzerausweise möglich. Nach der Anforderung konkreter Titel aus dem physischen Bestand der Gemeindebücherei wird dann ein Termin für eine kontaktlose Übergabe an der Büchereitür ausgemacht. Dabei ist im Gegenzug selbstverständlich auch die Rücknahme der ausgeliehenen Medien möglich. Rückfragen werktags täglich von 10:00 bis 12:00 Uhr.

Quelle: https://www.grasberg.de/default.cfm?mid=29942

Leider für den Publikumsverkehr geschlossen. Foto: Christiane Seeger