Komm mit ins Team!

Grasberg nimmt zum ersten Mal an der Aktion „Stadtradeln“ teil. Gemeinsam mit 32 anderen Teams aus dem Landkreis Osterholz sollen vom 21. September bis 11. Oktober Kilometer gesammelt werden. Tu etwas Gutes für die Umwelt und Deinen Körper! Gerade aufgrund von Corona ist das Radfahren eine ideale Alternative zum ÖPNV. Die gesundheitlichen Vorteile des Radfahrens in Zeiten von Corona sind hier noch einmal nachzulesen.

Zur Teilnahme die App „Stadtradeln“ auf das Smartphone herunterladen, unter dem Punkt „Registrieren“ das Bundesland „Niedersachsen“ und unter Kommune „Landkreis Osterholz“ auswählen, dem vorhandenen Team „Grasberg“ beitreten und die persönlichen Daten eingeben. Danach den zugeschickten Link bestätigen und los geht’s!

Alle getrackten oder eingetragenen Kilometer werden dem virtuellen Team gutgeschrieben.

Gewinne

Durch die vermiedenen CO2-Emissionen sind die ersten Gewinner die Umwelt, das Klima sowie alle Bürger*innen in den Kommunen mit weniger Verkehrsbelastungen, weniger Abgasen und weniger Lärm!

Der Veranstalter, das europäische Klima-Bündnis zeichnet als kommunales Netzwerk nach Abschluss des STADTRADELN anhand der Einwohnerzahl in fünf Größenklassen in zwei Kategorien aus:

  • 1. Fahrradaktivstes Kommunalparlament
  • 2. (km pro ParlamentarierIn in Abhängigkeit zur Beteiligungsquote der Parlamentarier*innen)
  • 3. Fahrradaktivste Kommune mit den meisten Radkilometern
  • 4. (absolute Gesamtkilometer)
  • 5. Neben den Bestplatzierten wird in beiden Kategorien und allen Größenklassen jeweils die beste Newcomer-Kommune ausgezeichnet.
  • 6. In der Sonderkategorie STADTRADELN-Star werden Preise unter allen STADTRADELN-Stars verlost.

Also, rauf auf‘s Rad und los!

Für das Stadtradeln muss es kein Lastenrad sein 😉
Foto: Marcus Schmidt

Corona-Verordnung, neu gefasst – kaum verkürzt

Am Freitag wurde die neue Niedersächsische Corona-Verordnung vorgestellt. Diese sollte deutlich vereinfacht und verständlicher geschrieben werden. Von bisher über 30 Seiten ist sie jetzt auf 23 Seiten geschrumpft und in acht Teile gegliedert worden. Landrat Lütjen sieht den Schritt in die richtige Richtung, aber noch deutlichen Ausbaubedarf. Wirkliche Neuerungen gibt es nicht viele.

Erster Teil – Allgemeine Vorschriften

Die Allgemeinen Vorschriften sind als Präambel zu sehen. Sie werden sicherlich noch länger zu unserem Leben dazugehören. Der erste Satz lautet: „Jede Person hat physische Kontakte zu anderen Menschen, die nicht zu den Mitgliedern des eigenen Hausstandes gehören, auf das Notwendige zubeschränken. “ Was notwendig ist und nicht mittels Telefon, Messengerdiensten, Videokonferenzen o. ä. erledigt werden kann, obliegt dem Verantwortungsbewusstein der Bürger*innen. Weiter geht es um Abstandhalten, Mund-Nasen-Bedeckung, Datenerhebung und Hygienekonzepte. Das Kürzel dafür lautet AMDH. Die nachfolgenden Teile beziehen sich jeweils darauf und führen die Maßnahmen nicht noch einmal gesondert auf. In diesem Abschnitt werden auch die zulässigen Feiern wie Hochzeiten, Beerdigungen etc. genannt. Die maximale Anzahl liegt bei 50 Personen. Hochzeitsfeiern in Restaurants unterliegen ebenfalls den Regeln der Gastronomie. Die Gäste haben feste Sitzplätze einzunehmen. Dort dürfen Mund-Schutz-Bedeckungen abgenommen werden. Den Hochzeitswalzer darf somit nur das Brautpaar tanzen.

Zweiter Teil – Betriebs- und Veranstaltungsverbote

Veranstaltung und Reisen von Kinder- und Jugendgruppen mit Übernachtung sind bei einer Gruppengröße über 50 Personen verboten. Die bisherige Gruppengröße lag bei 16 Personen. Hier ist man den Vorschlägen von Veranstaltern und Trägern gefolgt, die verschiedene Aktivitäten in kleiner Gruppen innerhalb einer Veranstaltung anbieten möchten.

Dritter Teil – Berufs- und Gewerbeausübung

Die Abstandsregelung muss auch im beruflichen Kontext beachtet werden. Im Abschnitt „Beherbergung“ wird noch einmal auf die Gruppengröße bei Kinder- und Jugendgruppen bis 50 Personen hingewiesen. Im Abschnitt „Restaurationsbetriebe“ wurde der Satz mit dem Verbot von Speisenbuffets zur Selbstbedienung gestrichen. Für alle Betriebe, die gastronomische Angebote anbieten, gelten die Regeln für Restaurationsbetriebe. Shisha-Bars dürfen öffnen, wenn Sie Speisen und Getränke anbieten und KEINE Shisha-Pfeifen.  Im Abschnitt „Touristische Busreisen“ wird darauf hingewiesen, dass wenn eine solche Busreise in einem anderen Bundesland mit anderen Regeln gestartet ist, diese Regeln weiterhin Anwendung finden.

Vierter Teil Betreuung, Bildung, soziale Einrichtungen

Der Abschnitt „Bildungsangebote“ bezieht sich auch auf Musikschulen. Es werden ausser dem Einhalten der Abstandsregeln und einem Hygienekonzept keine weiteren Einschränkungen genannt. Zu Chor- und Bläsergruppen wird keine Aussage getroffen. In den Abschnitten „Krankenhäuser, Vorsorge-und Rehabilitationseinrichtungen“ und „Heime und unterstützende Wohnformen, Intensivpflege-Wohngemeinschaften, Einrichtungen der Tagespflege“ wird es den jeweiligen Einrichtungen überlassen, eine Besucheranzahl in ihren Hygienekonzepten festzulegen. Als Begründung dafür wird angegeben, dass die Anforderungen der Träger sehr unterschiedlich und dafür individuelle Regelungen besser geeignet seien.

Fünfter Teil – Religionsausübung

Chormusik wird nicht eingeschränkt, mündlich wird in der Pressekonferenz an die Verantwortung der Träger appelliert. Die 500-Personen-Grenze gilt auch für religiöse Veranstaltungen.

Sechster Teil – Kultur und Freizeit

Die Besucherbegrenzung kultureller Veranstaltungen wird von 250 auf 500 Personen angehoben. Am Sitzplatz dürfen Mund-Nasen-Bedeckungen abgenommen werden. Besuche von Autokinos sind mit allen Fahrzeugen möglich. Das Wort „geschlossene“ wurde gestrichen. Solange die Fahrzeuginsassen im Fahrzeug sitzen bleiben, wird der Abstand gewahrt. Bei Sportausübung ist der Abstand von 1,5 m auf 2 m zu erhöhen. Sport kann in Gruppen bis zu 30 Personen ausgeübt werden.

Im siebten Teil geht es um „Regelungen über Ein-und Rückreisen nach Niedersachsen“. Hierbei ist die Liste der Risikoländer nach dem Robert-Koch-Institut zu beachten. Der achte Teil ist den „Schlussbestimmungen“ gewidmet.

Meine Meinung

Einige bisher ausdrücklich genannte Verbote tauchen in der neuen Verordnung nicht mehr auf. Erlaubt ist also alles, was nicht verboten ist?! Hier sollte jede/r für sich selbst überlegen, ob man die neue Freiheit nutzen möchte. Auch wenn die Zahlen in unserem Landkreis gut aussehen, ist die Pandemie noch nicht vorbei! Um einer zweite Welle und einem erneuten Lockdown zu entgehen, sollte man weiterhin vorsichtig bleiben. Ansonsten halte ich es mit unserem Landrat und sehe ebenfalls Bedarf an weiterer Verkürzung der Verordnung.

Aktuelle Zahlen

Infektionszahlen Landkreis Osterholz gesamt: 122 Personen, akut 2; Grasberg 6 Personen, Worpswede 10 Personen, Lilienthal 15 Personen – davon keine akuten Fälle. Stand 10.07.2020

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Foto: Mika Baumeister bei Unsplash

Quellen: Niedersächsische Corona-Verordnung, NDR Pressekonferenz in voller Länge, Landkreis Osterholz

Neue Regelungen für Veranstaltungen in Niedersachsen

Ab Montag tritt die vierte Stufe der Corona-Lockerungen in Kraft. Kulturelle Veranstaltungen wie z.B. Aufführungen der darstellenden Künste, Musik oder Literatur können wieder stattfinden, allerdings nur unter freiem Himmel und mit weiteren Auflagen: Die Besucher müssen 1,5 m Abstand voneinander halten und dürfen nur sitzend an der Veranstaltung teilnehmen. Die Kontaktdaten werden erhoben und drei Wochen aufbewahrt, um mögliche Infektionsketten nachverfolgen zu können. Die Veranstalter müssen einen geregelten Zutritt und Hygienemaßnahmen gewährleisten.

„Spezialmärkte“ bei denen Eintritt gezahlt wird, sind unter freiem Himmel erlaubt. Hierunter können z.B. Flohmärkte fallen. Die Abstandsregelung ist einzuhalten, Veranstalter müssen sich um einen geregelten Einlass, die Vermeidung von Warteschlangen und Hygienemaßnahmen kümmern.

Durch diese Lockerungen wird das kulturelle Leben sicherlich wieder belebt. Mein Veranstaltungskalender lag in den letzten Wochen brach. Einige wenige Veranstaltungen wie Gottesdienste und Blutspenden sind momentan darin aufgeführt. Ich hoffe, dass in der nächsten Zeit einiges hinzukommt. Hinweise für Veranstaltungen gerne an: radheldin@web.de .

Auch für unseren Findorffhof in Grasberg könnte das eine Chance sein. Das weitläufige Gelände bietet sich für Theaterdarbietungen oder Konzerte unter freiem Himmel ganz wunderbar an. Trauungen dürfen bereits jetzt wieder in dem historischen Ambiente stattfinden.

Aktuell im Veranstaltungskalender

Kein Konzert unter freiem Himmel, sondern im virtuellen Raum bietet die Gruppe „Afterburner“. Sie rocken in der Stadthalle Osterholz und streamen das Konzert live auf YouTube. Am 6. Juni, 20.00 Uhr.

Ein virtueller Lauf soll den OHZ Sommernachtslauf ersetzen. Wer teilnehmen möchte, läuft in der Zeit vom 15. Juni 10.00 Uhr bis 21. Juni 14.00 Uhr mindestens fünf Kilometer und sendet anschließend ein Bild per Instagram, Facebook oder Mail. Je nach Anzahl der Bilder bekommt das SOS Kinderdorf Worpswede eine Spende.

Die Kirchen sind seit einiger Zeit wieder geöffnet. Wie sich der Besuch eines Gottesdienstes unter Corona-Auflagen gestaltet, habe ich hier für die Wümme-Zeitung aufgeschrieben.

Am 24. Juni wird im Schützenhaus Adolphsdorf um eine Blutspende gebeten. Ob es den weltbesten Butterkuchen dieses Mal zum Mitnehmen gibt, ist nicht bekannt.

Bars und Kneipen dürfen wieder öffnen, es gelten die gleichen Auflagen wie in der Gastronomie. Clubs, Discos und Shisha-Bars bleiben weiterhin geschlossen. Kinos, Theater und Opernhäuser ebenfalls.

Symbolbild – bemalter Stein in der Grasberger Steinschlange

Die dritte Stufe der Corona-Lockerungen tritt in Kraft

Trotz der Lockerungen weist unser Landrat Bernd Lütjen auf die wachsende Anzahl der Infektionen hin und fordert alle Personen auf, weiterhin ihre Kontakte auf das Notwendigste zu beschränken und Abstand zu halten.

Senioren- und Pflegeeinrichtungen, Krankenhäuser

Bewohnerinnen und Bewohner in Heimen für ältere und pflegebedürftige Menschen sowie für Menschen mit Behinderungen und Patientinnen und Patienten in Krankenhäusern haben jetzt das Recht von jeweils einer Person besucht zu werden. Dabei muss das Hygienekonzept der jeweiligen Einrichtung beachtet werden. Kontaktdaten werden erhoben und drei Wochen lang aufbewahrt. (Die Änderung ist am 20. Mai in Kraft getreten.)

Sporthallen und Fitnessstudios

Ab dem 25. Mai dürfen Sporthallen und Fitnessstudios unter Auflagen öffnen: Der Sport muss kontaktos zwischen den beteiligten Personen ausgeführt werden. Abstand von mind. 2 m ist einzuhaltne. Sportgeräte müssen desinfiziert werden. Umkleiden, Wasch- und Duschräume bleiben geschlossen. Warteschlagen sind zu vermeiden. Zuschauer*innen bleiben ausgeschlossen.

Tattoo-Studios

Seit dem 15. Mai dürfen Tattoo-Studios wieder öffnen. Nach einer Gerichtsentscheidung werden Tattoo-Studios anderen körpernahen Dienstleistungen wie Kosmetikstudios gleichgesetzt. Es gelten die gleichen Hygieneregeln: Die Dienstleister*innen müssen einen Mundschutz tragen und nach jedem Kunden die Hände desinfizieren. Ein Abstand von 1,5 m muss gewährleistet sein. Die Kontaktdaten der Kund*innen müssen erfasst und drei Wochen lang aufbewahrt werden.

Aktuell vor Ort

Ein Fall in einer Alten- und Pflegeeinrichtung in der Gemeinde Worpswede ist bestätigt worden. Da der Wohnsitz der betreffenden Person außerhalb des Landkreises gemeldet ist, fließt der Fall nicht in die Statistik des Landkreises ein. Alle Bewohner*innen und das Personal sind getestet worden, die Ergebnisse stehen noch aus.

Landkreis Osterholz gesamt: 102 nachweisliche Infektionen (davon 19 akut erkrankt, 1 Person wird in einem Bremer Krankenhaus behandelt); Grasberg: 6 (akut 1), Lilienthal: 13 (akut 2), Worpswede 7 (akut 1). Stand 20.05.2020

Maskensortiment.jpg

Maskensortiment

Quellen: Niedersächsische Verordnung , Landkreis Osterholz , Niedersächsisches Ministerium für Inneres und Sport , Niedersächsisches Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung

Corona-Verordnung – neue Regeln in Niedersachsen

Ab dem 6. Mai tritt die erste von fünf Stufen zur Lockerung der bestehenden Corona-Maßnahmen in Kraft. Die zweite Stufe ist für den 11. Mai geplant, allerdings sind dieser und weitere Punkte des Stufenplans abhängig vom weiteren Infektionsgeschehen. Nur wenn sich alle Bürgerinnen und Bürger verantwortungsvoll verhalten, können diese Schritte langsam ausgeweitet werden!

Tierparks, Museen und Gedenkstätten öffenen wieder

Besuche in diesen Einrichtungen sowie in weitläufigen Anlagen im Freien sind zulässig, der Mindestabstand ist weiterhin einzuhalten. Die Betreiber müssen geeignete Maßnahmen zur Steuerung des Zutritts und Vermeidung von Warteschlangen treffen. Ebenfalls müssen Sie auf das Einhalten des Abstandsgebots achten.

Gottesdienste und religiöse Zusammenkünfte

Hier ist ebenfalls das Einhalten der Mindestabstände zu beachten. Die Nutzung von Gegenständen durch mehrere Personen, insbesondere die Nutzung von Gesangbüchern, Weihwasserbecken, Sammelkörben und Messkelchen, ist untersagt.

Sportanlagen

Öffentliche und private Sportanlagen im Freien dürfen zur Ausübung von kontaktlosen Sportarten genutzt werden. Der Mindestabstand ist einzuhalten. Die Nutzung von Umkleideräumen und Duschen bleibt weiterhin nicht erlaubt.

Spielplätze

Auf öffentlichen Spielplätzen im Freien darf wieder gespielt werden, die Nutzung ist Kindern unter 12 Jahren, die von einem Erwachsenen beaufsichtigt werden, erlaubt. Auch hier gilt der Mindestabstand, die erwachsenen Begleitpersonen sollten, soweit möglich, darauf achten.

Zweitwohnungen und Campingplätze

Das Verbot zu kurzfristigen Aufenthalten in Zweitwohnungen wurde gestrichen. Ganzjährig oder saisonweise gemietete Parzellen auf Campingplätzen können wieder genutzt werden, die Campingplätze selbst bleiben weiterhin geschlossen.

Veranstaltungen

Veranstaltungen sind weiterhin verboten, unabhängig von der Teilnehmerzahl. Die meisten der Schützen- und Erntefeste in unserer Region sind bereits abgesagt worden, z. B. die Schützenfeste in Adolphsdorf, Huxfeld, Lilienthal, Worpswede. Ebenso das Grasberger Sommerblütenfest und die Dorfparade. Unser Landrat, Bernd Lütjen sagt: „Weiterhin gilt aber: Die Regelung heißt nicht, dass nach dem 31. August 2020 alle Veranstaltungen wieder wie gewohnt stattfinden können. Wir werden hierfür die weitere Entwicklung des Infektionsgeschehens abwarten müssen, bevor es verlässliche Aussagen dazu geben kann.“

Kinderbetreuung

Eine private Betreuung von maximal fünf Kindern, z. B. in der Nachbarschaft wird ermöglicht. Eigene betreute Kinder sind auf die Höchstzahl anzurechnen. Weiterhin wird von Kindergärten und Schulen eine Notbetreuung angeboten. Über den jeweiligen Start von Präsenzunterricht werden die Schüler und Eltern von den Schulen direkt unterrichtet.

Aktuelle Fallzahlen

Im Landkreis OHZ liegen 83 bestätigte Fälle vor, davon sind 74 Personen bereits genesen. Aufteilung nach Kommunen: Grasberg: 4, Lilienthal 11, Worpswede 6.

 

Mitteilung des Landkreises Osterholz / Originaltext der Niedersächsischen Verordnung

 

Maler

Auch mit Mundschutz: Der Maler am Rastplatz zwischen Grasberg und Lilienthal, eine Plastik von Ingeborg Ahner-Siese (Foto: Christiane Seeger)

#FlattenTheCurve – Corona in Grasberg

Es war nur eine Frage der Zeit, aber jetzt hat das Corona-Virus auch Grasberg erreicht. Mittlerweile haben wir einen bestätigten Fall. Die Person hat sehr umsichtig reagiert, so dass durch eine schnelle häusliche Quarantäne keine weiteren Kontaktpersonen ermittelt werden mussten. Insgesamt liegen damit 12 bestätigte Fälle im Landkreis Osterholz vor.

Das Land Niedersachsen hat sich dafür entschieden, alle Schulen und Kitas ab Montag, den 16. März bis zum Ende der Osterferien (18. April) zu schließen. Eine Notbetreuung im Rahmen der Möglichkeiten für Kinder in der Kita und Schüler bis max. 8. Klasse wird bereitgestellt werden, deren Eltern in den Bereichen Pflege, Gesundheit, Medizin und öffentliche Sicherheit wie Polizei, Justiz, Rettungsdienste, Feuerwehr und Katastrophenschutz tätig sind, oder deren Berufsausübung zur Aufrechterhaltung der Daseinsvorsorge notwendig ist.

Die Gemeinde Grasberg wird versuchen, die Notbetreuung schnellstmöglich sicherzustellen. Am Montag, den 16. März findet sie noch nicht statt. Die betroffenen Eltern wenden sich bitte per E-Mail an notbetreuung@grasberg.de . In der E-Mail bitte den Betreuungswunsch, den Namen des Kindes und eine Kontaktmöglichkeit angeben.

Der Landkreis Osterholz teilt mit: „Vereinbart haben Landkreis und Gemeinden auch, dass analog zu der vom Niedersächsischen Sozialministerium angeordneten Einstellung des Betriebs von Schulen und sämtlichen Kindertageseinrichtungen und -horten, alle öffentlichen Einrichtungen des Landkreises und der Gemeinden ab Montag, den 16. März 2020 schließen. Dazu zählen alle Schwimmbäder im Kreisgebiet, die Sporthallen und Dorfgemeinschaftshäuser. Dort finden zunächst befristet bis Ende April 2020 keine Veranstaltungen, Trainings oder ähnliches statt.

Auch sämtliche Osterfeuer im Landkreis Osterholz werden in diesem Jahr nicht stattfinden können. Landkreis und Gemeinden bitten daher alle Verantwortlichen, die Strauch- und Holzsammlungen ab sofort einzustellen.

Der Landkreis und die Gemeinden bitten abschließend alle Veranstalter sowie Bürgerinnen und Bürger, nicht notwendige Veranstaltungen und Treffen abzusagen bzw. zu verschieben. Dies gilt unabhängig von einer Personenzahl. Jede Absage einer Zusammenkunft von Personen kann zurzeit dazu beitragen, die Ausbreitung des Coronavirus im Landkreis Osterholz zu verringern.“

Fast flächendeckend werden Veranstaltungen abgesagt. Im Zweifelsfall empfiehlt es sich, sich direkt beim Veranstalter zu informieren, ob der jeweilige Termin stattfindet.

Die Dienste der Jugendfeuerwehr Grasberg fallen ebenfalls bis zum Ende der Osterferien aus.

Hier geht es zur Mitteilung des Landkreises Osterholz. Zur Pressemitteilung des Niedersächsischen Kultusministeriums. Wie das im einem Verdachtsfall funktioniert, erklären verständlich die Krautreporter.

#FlattenTheCurve – Abflachen der Kurve, gemeint ist damit das Verlangsamen der Ausbreitung des Corona-Virus. Es ist wichtig, dass die Anzahl der Erkrankungen mit einem schweren Verlauf nicht zu stark ansteigt, um unser Gesundheitssystem nicht zu überlasten. Seid solidarisch mit älteren Menschen und anderen, die gefährdet sind!