Wer rückwärts fährt verliert?!

Zu einer seltsamen Situation kam es heute Nachmittag gegen 15 Uhr in der Linie Vier. Zwischen den beiden Haltestellen „Auf dem Kamp“ und „Kutscher Behrens“ verläuft die Strecke nur eingleisig. Doch auf einmal standen zwei Straßenbahnen „Nase an Nase“.

Der Fahrer der Bahn mit dem Fahrziel Kreisel gab an, ein Freisignal gehabt zu haben. Als die Leitstelle sich meldete und den Gegenverkehr ankündigte, war es schon zu spät. Da er noch nicht so weit in den Engpass gefahren war, ergriff er Eigeninitiative und setzte die Bahn zurück. Doch die Weiche war noch in der vorherigen Position, so dass die Bahn in der falschen Spur landete. Nach einem weiterem Vorziehen und Rückwärtsfahren passte es. Mittlerweile stand auch eine nachfolgende Bahn dahinter.

Der Fahrgast denkt jetzt, es wäre alles in Ordnung und die Bahnen würden fahren. Aber nein, erst sollte auf das „Emil“-Werkstattfahrzeug gewartet werden. Dieses müsse aus Bremen kommen. Nach einiger Zeit stieg dann der Fahrer der stadteinwärts fahrenden Bahn aus und stellte die Weiche per Hand. Wieder strich einige Wartezeit ins Land, bis auch die zweite Bahn die Aufforderung bekam, die Weichenstellen zu prüfen und bis zur Endstation zu fahren.

Dort sollte die Straßenbahn erstmal aus dem Verkehr. Ich hoffe nur, dass der Fahrer keinen Ärger mit der Leitstelle bekommen hat. Sicherlich hätte ich in der Situation ebenso gehandelt.

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